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Pinwand der Energiefans
3000-Zuschauer/Stadien in der 3. Liga? Da bin ich strikt dagegen. Vielleicht ist es mit den überdachten Sitzplätzen etwas überdimensioniert. Aber 300 Plätze für Gäste geht doch genau so am Fan vorbei, wie Superleague. Lotte oder SGSG haben es auch hinbekommen. Dann muss man einen Aufstieg eben entsprechend vorbereiten...
263640. Goran schrieb am 21.04.2021 um 20:39 Uhr
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:-)))
Ob das coole Cork Trikot noch gibt. Alleene schon wegen dem Sponsor :-D
Hier mal wat schönes Nostalgisches für Shane, das eben angesprochene Cork gegen die Bayern '91
https://youtu.be/qMjsDNJAn2U
263634. Gegengerade schrieb am 21.04.2021 um 20:11 Uhr
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Wo de das grade schreibst, kann ich mich noch an ein Spiel Anfang der neunziger erinnern was ich damals live im TV gesehen habe. Als die Bayern sich zu einem Unentschieden in Cork dümpelten. War wie DFB- Pokal. Damals war das noch nicht utopisch heute schon.
Da ist es selbst für so einen traditionsbehafteten Verein wie Steaua Bukarest unmöglich geworden selbst in die Gruppenphase der Euro League zu kommen.
Und wenn dann ma tatsächlich so eine Sensation passiert, wie vor 1,2 Jahren Kruskas Luxemburger Rumpeltruppe (Dudelange), die tatsächlich in die Gruppenphase der Euro League kommen, dann konnte man nischt hören oder sehen, och wenn jeder Kack-Streaming Dienst Milan vs. Galatasaray heute gefühlte 20000 Mal im Jahr auf allen möglichen Plattformen zeigt (und sei's beim Goldenen Dönerspieß-Cup)
Und das is ja eigentlich och schade.
Neben Gräfe müssen auch Winkmann und Schmidt aufhören. Altersgrenze 47 erreicht. Schade.
Auf RTL-Nitro kommt heute wenigstens was lustiges. ;-)
Wo steht in Cottbus...
"Ein Überwachungsturm zur Kontrolle der Ausgangssperre."?
Und ja, bevor jetzt wieder Einwürfe kommen, wir haben uns die Suppe mit dem Stadion ja och selber eingebrockt (trotzdem bräuchten wir das ja für dritte Liga)
Da geb ich D(B)ir och recht. Über das, über dass wir hier im Großen diskutieren, sind wa doch schon och im Kleinen betroffen. Das fängt ab der 5., minimum 4.Liga an. Dass Vereine, die sich sportlich für'n Wettbewerb qualifizieren (und das sind ja nicht zwangsläufig völlig überdimensionierte Mäzevereine), wenn se nicht die entsprechenden strukturellen Bedingungen verfügen, von vorneherein ausgeschlossen werden. Denke auch, dass man auch in kleineren Stadien (insofern se denn die (Sicherheit)sstandards erfüllen, och in Stadien für 3 oder 4000 Leute spielen können sollte. Gerade so'ne Clubs wie Flensburg (vor 1,2 Jahren och Rödinghausen) verzichten ja schon von vornherein, weil's strukturell und finanziell nich geht und/oder nicht mehr kalkulierbar wird. Egal ob du dich sportlich dafür qualifiziert hast.
Das ist ja der Widerspruch. Auf der einen Seite biste dazu gezwungen gewisse sehr hohe Rahmenbedingungen zu erfüllen (z.B. entsprechend großes Stadion), auf der anderen Seite frisst das den Verein auf, wenn er denn nicht längerfristig in finanziell lukrativen Dimensionen kickt (siehe wir)
Dafür, dass du widersprichst sind wir aber 90% einer Meinung ;-) ... hab mich vielleicht bisschen falsch ausgedrückt, was den Europacup angeht. Im Endeffekt ging es mir darum, dass es nicht unbedingt relevant ist, wenn es Utopie ist. Championsleague für den Fußballmeister in Irland ist eben genauso unrealistisch wie für Arminia Bielefeld. Aber wenns dann doch mal für die Europaleague reicht und da plötzlich ein FC Arsenal, BVB oder Juve in die Gruppe gelost wird - dann haben die ihr geiles Spiel und ein volles Stadion.
263625. Gegengerade schrieb am 21.04.2021 um 18:27 Uhr
Klar sind das Aussagen für die Öffentlichkeit. Wenn diese allerdings von den internen abweichen, dann sollte man einfach sagen, dass man sich zu den Inhalten der Gespräche nicht äußert.
Und die LR sollte endlich mal aufhören, aus Mücken Elefanten machen zu wollen. Nur weil irgendwo 2 Leute was auf ner Pinwand oder in einer Kommentarspalte geschrieben haben.
Wo wir beim Thema Viktoria sind. Das ist ja praktisch der Gegenentwurf zu den Großkopferten. Diese Vereine wollen sich praktisch auf Kosten der anderen Vereine an die Fleischtöpfe mogeln. Da sollten endlich mal Kriterien eingeführt werden, damit Chancengleichheit besteht. Jeder Verein hat eine Heimspielstätte zu benennen, die im Ort oder wenigstens in der Nähe liegt, wenn die Distanzen gering sind. Weiterhin sollte jeder Verein oberhalb der Verbandsligen eine durchgehende Nachwuchsabteilung vorweisen müssen. Im Gegensatz dazu sollte zumindest in der 3. und 4. Liga auf Kriterien wie Mindestzuschauerzahl und dementsprechend vorhandenen Gästeblock verzichtet werden. Wenn die Kapazität dann nur 3000 Zuschauer vorsieht, gibt es im ungünstigen Fall eben nur 300 Gästetickets...
P.S. zur Stadionsache. Da bin ich aus den eben genannten Gründen absolut beim Verein! Ob sich das (unter Berücksichtigung aller hier erwähnten Faktoren) überhaupt lohnen würde, wage ich hier mal noch zu bezweifeln...
263615. Gegengerade schrieb am 21.04.2021 um 17:56 Uhr
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Und natürlich ist der Kommentar ein sehr idealistischer Ansatz. Aber die aktuelle Situation um die Super League hat doch trotzdem gezeigt, dass die Fans sehr wohl zu motivieren sind. Und schaut man sich die allgemeine Stimmung (gerade in England!) an, wünschen sich viele Fans ne Abkehr vom aktuellen System des immer höher, schneller, weiter. Nur weil (wie hier im Übrigen auch) viele sagen, "ich kann sowie nischt daran ändern, die da oben machen eh was se wollen. Und außerdem will ich doch nur schönen Fußball sehen", heißt das doch nicht, dass das den Leuten alles so gefällt. Nee, die Leute resignieren. Würde da mal so'ne universelle Bewegung ins Rollen kommen, glaube ich schon dass man was verändern könnte. Oder wie ich jetzt schon mehrfach gesagt hab, dann lasst die doch ihre Super-Duper-Liga machen. Ich hätte das n Stück weit sogar als Chance für ne ernsthafte Veränderung gesehen. Fast mehr als jetzt wo sich alle mal ne Runde empört haben und mal wieder "die Werte" des Fußballs betont haben und morgen gehts weiter wie immer...
263613. Gegengerade schrieb am 21.04.2021 um 17:44 Uhr
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Also da würde ich dir widersprechen. Natürlich haben die ihre eigenen Ligen, trotzdem ist denen doch der internationale Wettbewerb das Kräftemessen mit anderen europäischen Vereinen nicht egal...
Und das man als DDR-Bürger selbstverständlich och mal in andere Länder geguckt hat, ist doch völlig normal, hatte aber meinem Empfinden nach nich ausschließlich damit zu, dass unsere Clubs immer nach der zweiten Runde rausgeflogen sind. Sondern weils a) der goldene Westen, die schillernde bunte Welt und b) einfach auch ein Blick über den Tellerrand in die Freiheit war. Und der internationale Fußball war zumindest c)ein klitzekleines mediales Tor zur Freiheit.
Darüber hinaus, haben doch die Leute hier och nach internationalem Fußball gelechzt. Erinner dich nur an Leipzigs Halbfinale gegen Girondins im Zentralstadion. Da wären, wenn es denn gegangen wäre, auch 200000 Leute hin gegangen. Und auch wenn die DDR-Teams immer recht früh rausgeflogen sind, sind die Leute immer kräftig ins Stadion gepilgert. Ob in Frankfurt/Oder Mitte 80er oder in Brandenburg. Die Hütte war voll, egal ob da Göteborg oder Coleraine FC kam...
Und noch was zu den angesprochenen kleineren Ligen. Also überall dort, wo die Vereine von den internationalen Wettbewerben noch partizipieren (z.B. Holland, Belgien, Portugal) haste die obligatorischen 2, 3 Dauersieger (z.B. Ajax oder PSV/ Brügge, Anderlecht, Genk/ Benfica, Porto oder Sporting). --> "Fakt ist, überall in Europa landen über 85 % aus den UEFA-Clubwettbewerben, jeweils immer nur bei den 3 besten Vereinen einer Liga. Entsprechend wächst die finanzielle Stärke dieser Vereine kontinuierlich."!!
In Schweden bspw. haste in den letzten 10 Jahren, 6 verschiedene Meister gehabt. In Polen 5, in Norwegen immerhin 4, in Dänemark genauso 4. Wobei es bspw in Norwegen und Dänemark eben auch primär die waren, die international in die Wettbewerbe gekommen sind (Rosenborg oder FC Kopenhagen)
denken ist nicht Jedermanns Sache @gg
https://youtu.be/i6-MO7I8Yd4
Auf der einen Seite wollen wir schnellstmöglich das Stadion von der Backe bekommen, andererseits sollen wir es an einen anderen Verein vermieten?
(wenn man nur mal ein bisschen den Kopp einschaltet, kommt man selbst auf die Lösung und kann nebenbei auch feststellen, dass die Argumente in der Öffentlichkeit nur die Argumente für die Öffentlichkeit sind).
mal ernsthaft: Wenn es wirklich um Rasen gehen würde, verlangt man eben einen Preis, der sich rentiert. Dann sagt dann eben Viktoria Berlin von alleine ab...
...Und wenn sie zusagen bleibt noch das Problem, dass du dir hier einen eigenen Imageverlust ins Wohnzimmer holst mit nem Drittligisten ohne Fansbasis und - viel schlimmer wir uns dann sicher auch richtig Freunde bei der Stadt machst, wenn Magdeburg, 1860, Halle oder Braunschweig hier mit 1000 Mann antanzen und das Spiel abgesichert werden muss mit Straßensperrungen usw.
Denkt doch einfach selbst mal den Gedanken zu Ende.
Gerade deshalb wäre ein Co Geld wert.
Aber vielleicht wird ja bald wieder gesammelt...
Welches dieser Stadien ist im privaten Besitz und muss von dem ansässigen Vereinen bewirtschaftet werden?
60er Stadion. Babelsberg. Jahnsportpark. Mommsenstadion.
Und früher sogar im Olympiastadion und der Allianzarena.
Aber egal...
263617. Scharfe schrieb am 21.04.2021 um 18:02 Uhr
z.B. in München
im Winter erholt sich ja Rasen auch sehr gut
Ich sage, die Superleague war letztendlich eine Nebelkerze, mit der im Endeffekt die Stimmungslage innerhalb der UEFA seitens der Top-Clubs abgecheckt würde. Ist man bereit, den nächsten Schritt zu gehen? Derzeit ist ja alles ausgereizt. Wie gesagt, sowohl die Geldverbrennervereine als auch die anderen europäischen Top-Clubs haben keine Zugewinnmöglichkeiten mehr. Gerade in England sind glaube ich mittlerweile alle Vereine der ersten beiden Ligen in den Händen von Investoren. In den anderen sind die Gelder auch so verteilt, dass es Serienmeister gibt bzw. maximal 3,4 Vereine die Liga dominieren. Der sportliche Erfolg ist klar monetär bedingt. Eigentlich müsste man bei der gerechten Verteilung der TV-Gelder dementsprechend beginnen. Aber da liegt auch schon wieder der Hase im Pfeffer, weil dadurch die Top-Clubs die Ligen erpressen könnten um vielleicht doch eine Super-League zu gründen. Der zweite Versuch sozusagen...
263609. Paul schrieb am 21.04.2021 um 16:56 Uhr
Und verstanden hat man wahrscheinlich auch noch nicht, dass in der Regionalliga kein schöner, sondern erfolgreicher Fußball gespielt werden muss.
Naja, Zeit genug zur Regeneration und Pflege war ja nun gegeben. 4-5 Spiele im Monat sollte son Rasen bei professioneller Pflege gut aushalten.
Und mit den Einnahmen kann man kleine Investitionen tätigen.
Woanders spielen teilweise 3 Vereine im Stadion.
263611. hintermtor1 schrieb am 21.04.2021 um 17:19 Uhr
sorry - aber da ist doch Onkel Hottes Märchenstunde realistischer.
"...darauf sollte die UEFA nun hören und den von ihr verursachten Schaden selbst reparieren: Dafür müsste sie die gerade beschlossene Reform der Champions League rückgängig machen. Sie müsste eine weniger ungleiche Geldverteilung für mehr Chancengleichheit in einem offenen Wettbewerb ohne Sicherheitsnetze für verschuldete Großklubs sicherstellen."
Solche Forderungen sind so typisch und so unrealistisch für solche Fälle. Da ist halt einmal Scheiße passiert und dann fordern wir mal schnell die komplette Umkehr. Die Forderung selbst ist natürlich löblich, aber selbst der Autor muss doch wissen, dass das niemals passiert. Das ist als ob man nach Schummelsoftware bei Autoabgasen von der Autoindustrie als Konsequenz verlangen würde, sofort nur noch E-Autos zu bauen. Nee - es soll erstmal weniger geschummelt werden.
Mit einem drastischen Financial-Fairplay und höherer Geldverteilung nach unten erreicht die UEFA nur eins - nämlich die richtige Superleague mit nicht nur 12 sondern 24 Teilnehmern und das in deutlich mehr als 3 Ländern. Da sind dann nämlich die Vereine aus Deutschland, Frankreich, Holland, Portugal und Russland nicht so zurückhaltend...
263609. Paul schrieb am 21.04.2021 um 16:56 Uhr
Der Rasen im SdF liegt übrigens jetzt seit 12 Jahren und wird mit großem Aufwand immer wieder in Form gehalten. In der Bundesliga wechseln die saisonal, manchmal sogar zwei Mal pro Spielzeit das Geläuf aus. Ein neuer Rasen kostet übrigens eine sechsstellige Summe.
263610. hintermtor1 schrieb am 21.04.2021 um 17:06 Uhr
Wieso haben Schweden, Portugiesen, Holländer oder Schweizer die Arschkarte gezogen? Die haben ja trotzdem ihre nationalen Ligen und denen ist dann der Europacup egal. Erinnere dich zurück an die DDR-Zeit. Da war im Landesmeistercup nach zwei Runden regelmäßig finito und damals ist man als DDR-Fußballfan dann eben Fan von Liverpool, Juve, Inter, Real, Barca oder auch Feyenoord geworden. Das ist in Stockholm und Zürich heute sicher nicht anders. Und auch ein Österreicher oder Schotte guckt ja im TV eine Fußball-WM.
PS: und auch in Schweden, Holland, Türkei und Portugal werden immer die gleichen Clubs Meister - ganz ohne CL-Geld.
Das lächerlichste an dieser 48h-Superliga sind für mich aber die englischen Clubs. Dieses "Danke Fans, wir haben euch erhört" usw. Was haben die denn erwartet, als sie die "Einladung" in diese Liga angenommen haben? Hätte man nicht vorher ahnen können, dass das einen Shitstorm hoch zehn gibt? Erst geldgeil zusagen und sich dann nach dem Rückzieher plötzlich als basisorientierte Institutionen feiern lassen, die gerade den Fußball gerettet haben.
Ich hoffe, dass hat in England nochmal ein richtiges Nachspiel - am besten bis hin zur Diskussion um 50+1, die ja schon leicht begonnen hat.
https://www.sportschau.de/fussball/super-league-ende-muss-ein-neuanfang-sein-100.html
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Hinter diesem Kommentar stehe ich zu 100 %
Wir können da jetzt diskutieren wie wa wollen, Fakt ist doch, die Spirale der Geldmaximierung geht weiter. Das ultra-extremste Modell dazu (Super League) is erstmal abgewendet. Aber (du schreibst es ja schon) mit der Reform wird noch lange nich das Ende der Fahnenstange erreicht sein.
Und für Leute wie Abramowitsch, die Scheichs oder die Hedgefonds und Co. die ja schon Milliarden auf dem Konto haben, geht's doch primär gar nicht darum jetzt nochmals die riesen Gewinne abzuschöpfen. Ihr Spielzeug soll im besten Fall nicht allzu defizitär sein und ansonsten eben möglichst erfolgreich. Jemanden der was weeß ich wieviel Milliarden aufm Konto hat, isses doch im Grunde Wurscht ob sein Verein da mal 100 Mio Nasse inner Saison macht, oder umgekehrt. Wie hier erwähnt, Real oder Barca sind Sonderfälle, weil se sich finanziell völlig überreizt haben.
Wenn man das Financial Fair Play (was ja im Grunde ne richtige Sache ist) mal wirklich anwenden würde, wäre man auch schon ein ganzes Stück weiter. Aber das steht ja im Großen und Ganzen auch nur offm Papier.
Und ich hatte es ja schonmal geschrieben, die Reform der CL war ja eben ein Kompromissangebot an die Super League Gründer, um diese zu besänftigen.
Fakt ist, überall in Europa landen über 85 % aus den UEFA-Clubwettbewerben, jeweils immer nur bei den 3 besten Vereinen einer Liga. Entsprechend wächst die finanzielle Stärke dieser Vereine kontinuierlich. Und wenns mal für nen großen Club in einer Saison ausnahmsweise mal nicht für die CL reicht, kann er immer noch über die 10-Jahreswertung reinrutschen.
Und Aki Watzke (der sich ja unmissverständlich für die Reform aussprach, weil er sie als einzigen Grund für die Verhinderung der Super League sag) sollte ja diesbezüglich offensichtlich recht behalten.
Das zeigt wie degeneriert alles ist. Aber machen wir uns nix vor, wir wohnen in Deutschland und sind da fußballerisch immer noch inner Komfortzone (besonders wenn man Bayern Sympathisant, vielleicht noch von Rote Pisse oder dem BVB is), genau wie die Spanier, Italiener, Engländer und Franzosen (insofern man mit den jeweiligen Finanzkrösussen sympathisiert). Aber auf eines können sich alle in Zukunft schon mal einstellen. Dauermeisterschaften der Bayern hier bei uns (vielleicht schaffts Rote Pisse oder der BVB alle 8,9 Jahr mal dazwischen zu funken), und in den anderen genannten Ländern wird ähnlich laufen. Nur das da (bis auf Frankreich) mind. 2 Vereine um die Meisterschaften mitspielen können.
Wenn man aber das Pech hat, osteuropäischer oder skandinavischer, portugiesischer, benelux, griechischer, türkischer Fußballfan zu sein, hat man i.d.R. die Arschkarte gezogen, weil es noch unwahrscheinlicher wird, dass da mal 'n Ajax Amsterdam oder 'n FC Porto nochmal in nen Halbfinale oder Finale kommt.
Und an dieser Stelle isses mir persönlich egal wie da die Entwicklung is, ich finds traurig und lehne diese Spirale ab.
Ich freue mich aber persönlich, dass ich zumindest noch Zeiten erleben durfte, wo noch der FC Porto, Steaua Bukarest, Roter Stern Belgrad oder Olympique Marseille erfolgreich waren.
Energie lehnt Viktoria ab, um den Rasen zu schonen. So schlecht kanns uns ja doch nicht gehen.
Das Hamsterrad dreht sich immer schneller. Am Ende ist es doch der selbe Hamster, ob sich das Rad nun schnell oder langsam drehen würde...
Wenn man mal seine "Die gute alte Zeit"-Brille absetzt, das ist die Entwicklung im Fußball eben so, dass es hauptsächlich ums Geld geht.
Man kann da die UEFA gern als korrupt und geldgierig bezeichnen - am Ende machen die, was deren Mitgliedsverbände für richtig halten. Und die jetzige Weiterentwicklung der CL mit mehr Spielen und - zunächst - 2 Wildcards ist da auch nur ein Ergebnis von Verhandlungen mit Größen wie Real und Barca.
Trotzdem ist das was völlig anderes als diese Superleague als Privatveranstaltung, die vor allem heftigste Auswirkungen auf die nationalen Ligen gehabt hätte. Denn die Schere zwischen Arm und Reich hätte ich dann gern mal gesehen in den Top-Ligen...
Die CL-Reform ab 2024 ist sicher nicht das Ende der Fahnenstange - kann sich jeder denken.
Aber es ist (darf man das überhaupt sagen?) trotzdem halbwegs fair. Weil man sich irgendwie doch sportlich qualifizieren muss, weil das Geld doch irgendwie nach Erfolg aufgeteilt wird, weil am Ende jährlich zig Millionen auch an nicht qualifizierte Vereine fließen.
Im Prinzip hat der milliardenschwere Verkauf von Bildrechten an der CL doch auch nur dazu geführt, dass eben Fußball ein einträgliches Business geworden ist und man - mal Geldverbrenner wie Real und Barca ausgenommen - man als Proficlub solide und gewinnbringend wirtschaften kann. Das öffnet natürlich die Tür für Investoren, weil man durchaus einen Club in die CL bringen kann und dann wirft das Investment Gewinn ab --- aber wie oft hat das denn bisher funktioniert? Drei- oder viermal bei 50 Versuchen?
Ich würde die UEFA nicht so verteufeln - auch wenn sie immer mal Mist baut. Am Ende haben die (echten) Big-City-Clubs halt ne größere Gewichtung als Stoke City, FC Nantes, FC Augsburg und Brescia Calcio. Das wird sich auch nicht mehr ändern.
Ich finde es wie gesagt grundsätzlich gut, dass nach wie vor mit durchschnittlichen Mitteln und vernünftigem Wirtschaften einen Fußballclub gewinnbringend betreiben kann. Dafür gibt es hunderte Beweise. Man darf nur eben weder Luftschlösser bauen noch Raffgierig werden. Und bei Real oder Barca ist es egal, ob die 100 Millionen oder 1 Millarde einnehmen - am Ende geben die die Kohle aus, scheitern sportlich trotzdem und schreiben rote Zahlen. Das Umfeld verzeiht da keine Niederlage.
Patrick Bamford, Leeds-Stürmer: "Es ist erstaunlich, wie groß die Aufregung ist, wenn es ums Geld geht. Es ist eine Schande, dass das bei Themen wie Rassismus nicht passiert."
auch interessant, kann man ja rauslesen und vermuten das er nicht mal in diese geheimpläne mit eingeweiht war.
Sir Alex Ferguson, immer noch Direktor bei ManUtd: "Das Gerede über eine Super League ist eine Abkehr von 70 Jahren europäischem Vereinsfußball."
top statements hier aufgelistet. unter anderem auch von Boniek, der dürfte den meisten senioren hier ja noch klangvoll in den ohren klingen.
https://www.kicker.de/andrea-agnelli-ist-ein-toller-schauspieler-er-sollte-sich-schaemen-802776/artikel
Am Ende war die geplante Liga der "Superreichen" eine schöne Nebelkerze, um mal die Grenzen auszuloten. Jetzt können Sie wieder schön Hand in Hand mit der UEFA und den anderen Vereinen zusammenzuarbeiten, um weiter Kohle zu scheffeln.
Noch immer nicht ganz einsichtig
https://www.kicker.de/statement-der-super-league-das-projekt-umgestalten-802793/artikel
Über den FC Bayern geht weder in Asien, noch in Nord- und Südamerika oder auch Afrika was!
wegen dem Gelb vermutlich...
@ulf, obwohl ich von schwatz-gelb nicht viel halte, scheint dies schon so zu sein. Regelmäßig CL und in Asien glaub ich mittlerweile beliebter als die Bayern...
Nach der Reform dann ja nicht mehr zwingend.
Zumindest muss man sich für die CL in der davor Liegenden Saison durch sportliche Leistung in der nationalen Liga qualifizieren.