1 User online· AltePfeife
Pinwand der Energiefans
Ich bin Daniel Siebert :-)
schreibst du seine biographie^^
Die Woche von Schiedsrichter Daniel Siebert:
Sonntag, RL Nordost:
Union Fürstenwalde - Energie Cottbus
Dienstag, DFB-Pokal:
Magdeburg - Borussia Dortmund
Samstag, Bundesligatopspiel:
Bayern München - RB Leipzig
Das nenn ich mal stattlich
Obwohl er das Highlight natürlich schon letztes Wochenende in seine Biographie schreiben konnte :-)
183578. Schiedsrichter schrieb am 27.10.2017 um 06:15 Uhr
Hat der gute Streli wohl zu viel Hanteln gestemmt. Weniger in der Muckibude abhängen und das wird schon wieder.
@GG: Positive Überraschungen im Kumpelkreis, auch virtuell, sind gut für die Durchblutung der Gehirnwindungen, so wird erzählt. Mit @Mafi sei gesagt - das bisschen Kamerun bringt uns nicht gleich um :D
183568. oberfan1 schrieb am 26.10.2017 um 23:09 Uhr
NEIN: Immer wenn der Reporter sagte "die Bayern sind am Ball" hab ich hingeguckt.
https://www.rbb-online.de/rbbsport/themen/livestream-energie-cottbus-fsv-luckenwalde.html
Lok-Chemie wurde aus Sicherheitsgründen vorverlegt und findet bereits am Buß und Bettag statt
Stimmt. Wissen wir dann im Sommer.
Moin!
Einspruch @GG....beim HSV kann man das gar nicht wissen,der ist ja noch nie abgestiegen!:-)
https://m.lr-online.de/sport/energie-cottbus/verletzter-energie-angreifer-streli-mamba-faellt-auch-im-regionalliga-spiel-gegen-luckenwalde-aus_aid-6762006
Für jene die Mamba Absicht unterstellten (für mich immer noch unmöglich sowas auf Verdacht zu unterstellen)
Das bisschen Totschlag bringt uns nicht gleich um, sagt mein Mann
...die guten alten goldenen Zitronen. Rausch Männer.
Schuld daran war Tante Dolly und ein Mädchen aus Eutin
(Dieser krabat überrascht mich immer wieder)
Porsche
Genscher
Hallo HSV
Keine reli.
Kein grindel.
Und kein hsv.
Uns hält keiner mehr auf.
Wir machen den durchmarsch.
…also in der Messestadt gewesen @ap…
und über allen stehen
WIR
183562. Gurke schrieb am 26.10.2017 um 22:31 Uhr
Also ich hab gestern nur Bayern geguckt.
Schon vor 35 Jahren sind die Leute zum BFC oder zu dukla Prag gegangen zu internationalen Spielen um guten Fußball zu sehen.
Es gibt für mich einen himmelweiten Unterschied zwischen Fan mit Leib und Seele eines Clubs und Freunden guten Fußballs. Deshalb kann man bei RB sicher im Moment gut 2/3 der Stadionbesucher streichen, wenn die jetzt absteigen würden.
Das ist der Unterschied zwischen RB, Wolfsburg oder hoffenheim auf der einen und hsv, Schalke oder Kaiserslautern auf der anderen seite.
nur nur nur Energie
öffnet die Ost
….gut so….
3. Liga wieder interessant
mischen wir sie auf!
ausgewählte spiele der CL aus ästhetischem Grund!
@Beecke: Natürlich ist der Zug gerade in den oberen Ligen längst abgefahren. Es muss am Ende jeder selbst entscheiden, ob er das mitmacht oder nicht. Es ist reichlich unsinnig, sich einerseits über RB aufzuregen, andererseits aber sich deren Spiele anzusehen. Ich habe in dieser Saison z.B. noch nicht ein einziges Spiel aus der ersten bis dritten Liga Deutschlands gesehen. Mich interessiert das Geschäft einfach nicht mehr, vor allem nicht vorm Fernseher. Fußball schaue ich im Stadion.
Ist wie mit der Bild, die keiner kauft...
…es geht auch erfolg haben
mein verein meine Stadt ist besser als………..jeder will ein Gewinner sein….
deshalb rennen sie zu rb und nicht zu Lok oder Chemie
gut
und jetzt Thema Bayern
keiner kann sie leiden
aber alle rennen hin!!!
Natürlich ist Fußball im Profibereich ein Geschäft. Trotzdem geht es immer irgendwie noch um Fußball. Das ist der größte Unterschied zwischen RB und all den anderen von Scheichs oder Oligarchen bezahlten Vereinen.
Alles sehr richtige und tatsächlich zutreffende Betrachtungen. Trotzdem frage ich mich ernsthaft wie sich sowas aufhalten lassen könnte. Regeln zu schaffen spornt immer nur an genau diese Regeln halb-illegal zu brechen. Es ist der viel beschriebene Wettlauf zwischen Hase und Igel. PSG oder einige Clubs im Mutterland des Fussballs sind da weitere treffliche Beispiele. Beachten sollte man weiterhin, dass es tatsächlich ja auch viele Fans zu geben scheint, die sich mit diesem erkauften Erfolg arrangieren können - ob das nun das Leipziger Event-Publikum ist oder wo auch sonstwo in Europa.
183554. oberfan1 schrieb am 26.10.2017 um 20:54 Uhr
es geht immer nur um das liebe geld
""""""""""""""""""
Nicht immer@oberfan, es wurden auch schon Mannschaften aus politisch, ideologischen Gründen oder Beschluss einer Partei gegründet . Z.B. vor 51 Jahren im Osten Deutschlands. In den meisten Fällen auch damals zu Lasten der alten Traditionsvereine. :-(
es geht immer nur um das liebe geld
bei Modell 3 ist allerdings noch hinzuzufügen, dass das kein mit Geld gekauftes Spielzeugprojekt eines Bekloppten ist, sondern - wenn auch über Umwege - Geld generieren soll. Red Bull spart sich ne Menge Geld im Marketing in dem der Verein einfach weltweit im Blickfeld steht. Die Sendeminuten, die RB in der Champions League über die Bildschirme flimmert, könnte Red Bull mit seinen am Anfang geplanten 100 Mio. Euro in 10 Jahren gar nicht bezahlen. Zudem noch Marken- und Produktbindung. Das alles dürfte irgendwann weitaus rentabler sein als ein Formel1-Team oder irgendwelche Extremsportler.
Nachtrag zu Modell 1: auch in Hoffenheim ist das nicht nur ne gönnerhafte Milliardärs-Investition. Schon im 3. Bundesliga-Jahr klagte Hopp, dass da "endlich mal schwarze Zahlen geschrieben werden müssen". Das fand ich fast genauso lustig, wie die Hoffenheimer Fans, die vor paar Jahren beim Fastabstieg ihre Profis mit "Scheiß-Millionäre" betitelten.
PS: auch wenn Bayer, VW, Red Bull und Hopp dort Geld investieren - es ist nicht so, dass die dort alle aus Spaß Geld verbrennen. Da fließen auch eine Menge externe Einnahmen (hauptsächlich dank Bundesliga-TV-Vermarktung, externer Sponsoren, UEFA-Geld bei internationalen Wettbewerben). Speziell bei Wolfsburg kann man sich auch mal die Werbebanden anschauen und dann könnte man mal überlegen, ob Felgenhersteller, Zulieferbetriebe der Autobranche und Kreditunternehmen dort alle freiwillig Sponsor sind...
Aus der Rubrik "Ehemalige": Andre Fomitschow gestern Fußballmensch des Abends in Kroatien. Entschied mit schönem Tor zum 1:0 die Pokal-Achtelfinalquälerei von Hajduk Split, wo er gerade spielt.
https://www.youtube.com/watch?v=6bn_fD9ynWI
Klar, Du kannst alles vergleichen und Gemeinsamkeiten und Unterschiede feststellen. Und am Ende wirste bei RB und Hopp zu der Erkenntnis kommen, dass nicht die Liebe zum Fußballsport ausschlaggebend für das Engagement war. Und das ist doch letztlich der Grund, warum beiden Konstrukten Ablehnung entgegen schlägt.
183529. Beecke schrieb am 26.10.2017 um 13:44 Uhr
Hier meine Ansichten zum Thema. Ich würde begrifflich zwischen mehreren Modellen unterscheiden:
Modell 1:
Das Hoppsche Hoffenheim-Prinizip stört mich persönlich rein überhaupt nicht. Ich finde das sogar größtenteils nett und gut. Wenn mans ganz genau nimmt, ist auch die TSG ein Traditionsklub, wenn auch ein kleiner und ohne große Erfolge. Hopp, der fußballverrückt ist, kommt ja aus der Gegend, wollte mal in den Sport investieren, was Schönes für seine Heimatregion tun und das hat er dann auch durchgezogen. Vllt bin ich bei ihm naiv, aber ich nehme ihm den guten Willen wirklich ab. Durch die TSG haben viele profitiert und Hopp selbst vllt noch am wenigsten, denn in gewissen Kreisen hat er durch diesen Verein mehr schlechte Werbung bekommen als gute. Und die SAP brauchte die Werbung sicher keine. Wenn Hopp also an dem Engagement auch etwas verdient hat, stört mich das nicht krass weiter, denn er hat damit auch etwas geschaffen und gegeben. Gegen diese Art von Sponsoring habe ich also nicht all zu viel. (Übrigens, das Kühne-Ding ist mE von ähnlichem Profil. Da gibt ein reicher Fußballfreak aus der Region - im Rahmen der Vorschriften und niemanden zuleide - etwas Geld an seine Herzensangelegenheit. Als Unterstützung und in Hoffnung, dass seine Liebe erfolgreicher wird. Mich stört das nicht. Es ist in diesem Kontext eine andere Sache, was unfähige oder charakterlose Typen aus der Kohle machen. Aber Investitionen solcher reichen Sportfreunde, die genauso Teil des Vereinskörpers sind wie der arme Malocher auf dem Stehplatz, dessen Sohn in der D-Jugend kickt, sind mE vorab grundsätzlich nicht abzulehnen.)
Modell 2:
Genauso wenig wie die TSG stören mich die westdeutschen BSGs. Leverkusen und Wolfsburg sind ja Werksvereine gewesen und sind es auch heute noch. Dass sich die Geschichte so weit verändert hat, dass ein Werksverein von Strukturen her heute etwas anders aussieht und dass das Geld im Sport heute eine andere Rolle spielt als noch vor 50 Jahren - dagegen ist sehr schwer was zu sagen. (Im Übrigen: Der FCE und die ganzen DDR-BSGs sind im Grunde genommen ja auch nix anderes, zumindest gewesen, als Bayer 04 oder Bayer 05. Es waren, wenn auch auf Papier, mal enger, mal lockerer, mal mehr, mal weniger ebenfalls Werksvereine.) Diese Vereine hatten seit jeher in ihrer Region ihre Daseinsberechtigung und ihren Sinn, sodass sich da auch problemlos eine gewisse Tradition entwickelt hat, von der viele (nicht nur die lustigen Nostalgiker) zehren.
Exkurs (kurz zum Begriff der Tradition im Sport, wie ich sie verstehe):
Die Tradition im Sport kommt und kam ja auch nicht von nix. Sie entwickelt(e) sich ja mit der Zeit. Einen Traditionsverein, kurz und knapp, machen mMn Menschen aus einer Region und ihre gelebte Historie aus. Und ja, zu den „Menschen aus der Region“ zählen stärkere wie schwächere, dickere wie dünnere, also auch ärmere wie reichere. Die Tradition ist halt die Geschichte, die aus dem solidarischen Zusammenleben dieser Menschen entsteht. Die Geld-Investitionen im Sport können bestimmte Entwicklungsprozesse beschleunigen oder hemmen, aber an die Tradition und die Grundlagen der Sportvereine (zumindest, wenn sich die in den traditionsreichen Vereinen engagierten Menschen Mühe geben) kommen sie nicht heran. Denn die Sportvereine stehen (oder müssten stehen) für eine Gesellschaftskultur. Und jeder Sportverein auf der großen Bühne repräsentiert halt die Gegend und die ihm inne wohnende Gesellschaftskultur sowie die Werte, die sich aus diesen zwei Faktoren ergeben. Das ist ja auch das eigentliche Kapital von Sportvereinen.
Modell 3:
Beim RB handelt es sich allerdings weder um ein heimatverbundenes Sponsoring nach Hopp- oder Werksteam-Modell noch um einen Verein, der auf dem gesunden "solidarischen Zusammentun" von am Ähnlichen interessierten Menschen aus einer Region basiert.
Dieser Möchtegern-Verein ist ein wildkapitalistisches, extrem materialistisch durchdachtes Projekt eines Größenwahnsinnigen, der sich halt solche Werbe- und Spielzeugprojekte mit Geld erlauben und gegen alle Verbandsstatuten erkaufen kann. Dazu enthält das Projekt mehrere Aspekte der sehr gefährlichen New-World-Ideologie des "perfekten, gleichgeschalteten, nur und einzig aufs Optimum getrimmten Menschen". Nix Region, nix Zusammenhalt, nix lustiges Beisammensein mit Freude und Ball.
Deshalb sehe ich in diesem Scheinverein kein Sponsoring am Werke, sondern ein verachtungswürdiges, nur zu bekämpfendes Statuieren eines sehr, sehr gefährlichen Exempels.
RB kann man mit Hopp überhaupt nicht vergleichen.
Genauso läufts in Berlin mit der Ostbahnofshalle.
Der Anschütz hält sich nicht umsonst die Eisbären.
Jetzt wird da klein Lasvegas gebaut.
Ätzend.
Den Anfang machte die Austria aus Salzburg.
Spielt jetzt in der Salzburg Liga...
Hopp wollte in Mannheim, dass beide Vereine fusionieren. Beim VfR gab es dafür wohl die Zustimmung der Mitglieder, beim Waldhof nicht. Danach hat er dann die TSG nach oben gepusht, während sein Sohnemann dafür sorgt, dass die nach seinem Unternehmen benannte Mehrzweckhalle am Stadtrand von Mannheim regelmäßig durch Handball und Eishockey in der Öffentlichkeit auftaucht.
Übrigens herrlichster Sonnenschein hier in Milbertshofen... :)
Mannheim war wohl Hopp. Ebenso Lautern...
Über Eilenburg und Meuselwitz wurde wohl auch nachgedacht, lese ich grade...
hat die dose nicht auch bei Waldhof Mannheim angeklopft!?
und ich staune beim hsv immer wieder,reden seit zig jahren(!?) vom schuldenabbau,gehaltsreduzierung,etatkürzung und was passiert?
die schulden steigen und steigen und dann wundert sich der bruchhagen noch,dass sich mittlerweile fast jeder über ,,seinen'' verein lustig macht bzw es chic findet,ihn durch den kakao zu ziehen
auch ne herrliche endlosgeschichte