185305. Gelöschter Benutzer schrieb am 24.11.2017 um 23:33 Uhr
185232. Ingo66 schrieb am 24.11.2017 um 11:48 Uhr
na das war ja ein kurzauftritt für china's u20
klasse eigentor vom dfb
Aber andererseits war das seitens des DFB bisher auch ein gar nicht mal so schlechter Beitrag zur Weltverbesserung. Der Verband hat sich selber ans Bein gepinkelt, den Chinesen aber zugleich an alle beide plus ins Gesicht gespuckt:
Da kamen also die kleinen Fußballlehrlinge aus dem Fernen Osten auf Geheiß der ehrgeizigen Funktionäre ins etwas aufgeklärtere Europa und wollten Fußball spielen. Tja, die Funktionäre haben aber die Rechnung ohne Tibet-Aktivisten gemacht. Und ohne das Interesse der großen Teile deutscher Gesellschaft an politischen Themen. Und schwupps: auf einmal ein Skandälchen wegen einiger in China unerwünschten Fahnen!
Die Chinesen machen darauf hin einen auf beleidigt und wollen ihre Meinungsdiktatur durchsetzen, kommen damit aber nicht so durch. Das Allerschlimmste für die chinesischen Funktionäre wird aber die folgende Tatsache gewesen sein: Heranwachsende Fußballspieler werden gesehen haben, dass in einem Land eine viel echtere Meinungsfreiheit als bei ihnen zu Hause mit einem hohen Lebensstandard einhergehen kann.
Da werden also Menschen wegen anderer Meinungen und wegen unerwünschter, jedoch keine Gewalt oder irgendwas Negatives verherrlichender Symbole nicht einfach so zusammengeknüppelt oder weggesperrt. Hier können in Sportforen unempathische, gefühllose und asoziale Kommentare gegen Flüchtlinge im FCE-Stadion frei stehen neben Kommentaren der Freude wegen gelungener Hilfsaktion eines sympathischen Vereins aus dem Osten. Sowas ist ja unglaublich für die jungen Chinesen! Und die jungen Fußballer erkennen dann auch, dass man kicken kann, ohne sich groß um irgendwelche Fahnen zu kümmern oder zuerst alles Nichtpassende kleinzumachen. Man lässt dem anderen seine Fahne und führt später eine ungezwungene Diskussion, womöglich auch seine eigene Fahne schwenkend, über Flaggen und ihre Bedeutung. Und irgendwann einigt man sich dann auf Respekt und gegenseitiges Verstehen-Wollen. In den breiten Graden der Untoleranz ist sowas aber unerhört, unglaublich und unerwünscht.
Und es wird schmerzlich krass für die China-Funktionäre: Es handelt sich bei ihren Kickern bei dieser Free-Tibet-Tour im Rhein-Main-Gebiet um Heranwachsende. Das sind ja Menschen, die gerade emfindlich sind beim Lernen, wie mit dem Begriff Meinung umzugehen ist. Eigene, fremde, generell Meinung - sie lernen gerade, diese Begriffe richtig zu erkennen. Ich denke, für eine Meinungsdiktatur ist der Auszug ihres Nachwuchses aus der Gehirnwäsche bzw. der Kontakt junger Seelen mit einer anderen, in vielerlei Dingen freieren Gesellschaftsform so ziemlich das Ungemütlichste und Gefährlichste, was es gibt.
Das Projekt, China-Kids in die SW-Regionalliga einzuladen, ist und bleibt bizarr, unnötig und absurd wie überhaupt etwas. Sein (vorläufiges?) Ende brachte aber hoffentlich nicht nur ein paar DFB-Funktionäre, sondern auch ein paar chinesische Köpfe zum Nachdenken. Wenn ein paar junge Chinesen mehr als bisher jetzt den Keim der Toleranz und respektvollen Umgangs mit Anderen und Andersartigen in sich tragen, so hat sich das Projekt mMn bisher aber auch gelohnt.
na das war ja ein kurzauftritt für china's u20
klasse eigentor vom dfb
Aber andererseits war das seitens des DFB bisher auch ein gar nicht mal so schlechter Beitrag zur Weltverbesserung. Der Verband hat sich selber ans Bein gepinkelt, den Chinesen aber zugleich an alle beide plus ins Gesicht gespuckt:
Da kamen also die kleinen Fußballlehrlinge aus dem Fernen Osten auf Geheiß der ehrgeizigen Funktionäre ins etwas aufgeklärtere Europa und wollten Fußball spielen. Tja, die Funktionäre haben aber die Rechnung ohne Tibet-Aktivisten gemacht. Und ohne das Interesse der großen Teile deutscher Gesellschaft an politischen Themen. Und schwupps: auf einmal ein Skandälchen wegen einiger in China unerwünschten Fahnen!
Die Chinesen machen darauf hin einen auf beleidigt und wollen ihre Meinungsdiktatur durchsetzen, kommen damit aber nicht so durch. Das Allerschlimmste für die chinesischen Funktionäre wird aber die folgende Tatsache gewesen sein: Heranwachsende Fußballspieler werden gesehen haben, dass in einem Land eine viel echtere Meinungsfreiheit als bei ihnen zu Hause mit einem hohen Lebensstandard einhergehen kann.
Da werden also Menschen wegen anderer Meinungen und wegen unerwünschter, jedoch keine Gewalt oder irgendwas Negatives verherrlichender Symbole nicht einfach so zusammengeknüppelt oder weggesperrt. Hier können in Sportforen unempathische, gefühllose und asoziale Kommentare gegen Flüchtlinge im FCE-Stadion frei stehen neben Kommentaren der Freude wegen gelungener Hilfsaktion eines sympathischen Vereins aus dem Osten. Sowas ist ja unglaublich für die jungen Chinesen! Und die jungen Fußballer erkennen dann auch, dass man kicken kann, ohne sich groß um irgendwelche Fahnen zu kümmern oder zuerst alles Nichtpassende kleinzumachen. Man lässt dem anderen seine Fahne und führt später eine ungezwungene Diskussion, womöglich auch seine eigene Fahne schwenkend, über Flaggen und ihre Bedeutung. Und irgendwann einigt man sich dann auf Respekt und gegenseitiges Verstehen-Wollen. In den breiten Graden der Untoleranz ist sowas aber unerhört, unglaublich und unerwünscht.
Und es wird schmerzlich krass für die China-Funktionäre: Es handelt sich bei ihren Kickern bei dieser Free-Tibet-Tour im Rhein-Main-Gebiet um Heranwachsende. Das sind ja Menschen, die gerade emfindlich sind beim Lernen, wie mit dem Begriff Meinung umzugehen ist. Eigene, fremde, generell Meinung - sie lernen gerade, diese Begriffe richtig zu erkennen. Ich denke, für eine Meinungsdiktatur ist der Auszug ihres Nachwuchses aus der Gehirnwäsche bzw. der Kontakt junger Seelen mit einer anderen, in vielerlei Dingen freieren Gesellschaftsform so ziemlich das Ungemütlichste und Gefährlichste, was es gibt.
Das Projekt, China-Kids in die SW-Regionalliga einzuladen, ist und bleibt bizarr, unnötig und absurd wie überhaupt etwas. Sein (vorläufiges?) Ende brachte aber hoffentlich nicht nur ein paar DFB-Funktionäre, sondern auch ein paar chinesische Köpfe zum Nachdenken. Wenn ein paar junge Chinesen mehr als bisher jetzt den Keim der Toleranz und respektvollen Umgangs mit Anderen und Andersartigen in sich tragen, so hat sich das Projekt mMn bisher aber auch gelohnt.