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Pinwand der Energiefans
Ich bin fest davon überzeugt, dass das Investorenmodell kommen wird. In den olympischen Sportarten gibt es richtig Geld zu verdienen - zumindest in Leichtathletik oder Wintersport.
Die U19 Pokaltore
https://youtu.be/GrCwbqvRKFw?si=MBtu0ZRjg060fsLg&t=276
Die EM gerade war spielerisch nichts. Die Frauen haben gerade so den dritten Platz erreicht. Die Männer keine Medaille und damit sind beide auch noch nicht für Olympia qualifiziert. So ein 3:3 gegen Wales sagt auch was aus. Wie gesagt, das ist ja alles kein Beinbruch, aber da ist möglicherweise ein Trend erkennbar.
Warten wir Olympia, falls qualifiziert, mal ab.
299517. bummi schrieb am 06.09.2023 um 17:05 Uhr
Genau! Man muss sich überlegen, welchen Stellenwert Spitzensport und auch Sport im Allgemeinen besitzen soll. Da gehört in der Endkonsequenz der Schul- und der Breitensport dazu, ohne den keine Talent entdeckt werden kann. Aber um in einer Sportart, egal welche, in die Weltspitze kommen zu können und sich da zu halten, muss auch das Geld dafür da sein. Letztendlich ist es den Sportlern egal, ob der Staat finanziert oder die Bundeswehr oder Sponsoren oder gar Investorenmodelle...
Im hockey sind wa Weltmeister, da hat uns noch keiner abgehängt :)
Ronald Rauhe hat da gestern ein paar gute Dinge im ZDF gesagt: https://www.zdf.de/nachrichten/zdf-morgenmagazin/rauhe-budgetkuerzungen-sportfoerderung-100.html
Ja, aber daher eben leider eine Minderheit...
Richtig, es sind die, die es durch gute Sponsoren finanzieren können.
Viele Sportler trainieren ja auch bereits im Ausland (Leichtathletik, Biathlon). Aber das ist dann wohl auch eher auf individuelle Beziehungen zurückzuführen...
Irgendwo sehe ich einen Widerspruch. Ist es Ziel der NLZ Spitzensportler zu "produzieren" oder nur eine "andere" Schulform? Also sportorientierte Gymnasien neben mathematisch-naturwissenschaftlichen oder sprachlich-künstlerischen Gymnasien? Wenn letzteres zutreffend ist, dann brauchen wir uns auch nicht wundern, wenn in immer mehr Sportarten die Weltspitze enteilt. Denn unser System, die Entwicklung von Spitzensport den Vereinen zu überlassen, welche wiederum auf Sponsoren angewiesen sind, um das zu stemmen, ist hoffnungslos unterlegen gegen die Systeme anderer Nationen, bei denen das knallhartes Business ist. Das ist dann eben so, dass mal alle 10 Jahre irgendwo ein Naturtalent geboren wird, welches auch noch die passende Sportart gewählt hat und mit viel Glück schafft man es auch in der ein oder anderen Mannschaftsportart...
Natürlich haben andere Nationen aufgeholt, weil sie Geld investieren. Hier hat man sich ausgeruht und gedacht, es geht immer so weiter. Die Unterschiede der Bedingungen sind eklatant. Eine einzige Universität (Austin/Texas) investiert mehr Geld beispielsweise als der gesamte DLV in der Leichtathletik. Die besten Trainer gehen ins Ausland. In den Niederlanden bekommen Spitzenathleten 5-6.000€, hier gibt es max. 600€ Sportförderung. Es fallen viele durch das Raster, weil sie sich den Sport nicht leisten können. Kann nicht jeder SocialMedia Star sein wie AS, und sie ist noch nicht mal eine Top-Athletin. Und das ist übertragbar in nahezu alle Sportarten. Man hat eigentlich nur die Möglichkeit Bundespolizei oder Bundeswehr, um es halbwegs hinzubekommen. Das ist die Realität.
Vllt haben andere Nationen einfach aufgeholt?!
299509. Goran schrieb am 06.09.2023 um 15:46 Uhr
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im Rudern und Kanusport sind wir doch auch völlig abgekackt. Außer dem Achter und noch vereinzelten altinternationalen gab es bei den letzten beiden olympischen Spielen keine Medaillen.
...aber als positives Beispiel möchte ich noch den Bahnradsport anführen, der vor allem dank der Cottbuser Mädels wieder weltspitze ist.
In den Sportarten Eishockey und Basketball da haben wir deutlich aufgeholt. In allem anderen werden wir kontinuierlich schlechter. Ob Fußball, Leichtathletik, ja selbst im Hockey geht nicht mehr viel. Wintersport Skispringen, Biathlon auch weit weg… Wenn wir noch im Rodeln, Bob und im Rudern abfallen, dann war’s das.
Deutschland seit 21 Jahren mal wieder im Basketball WM Halbfinale gegen den großen Favoriten aus den Staaten. Das wäre doch mal was. Selbst im Basketball ham wa mittlerweile n Team was ernsthaft um den Titel mitspielen wird! DFB guck ma nach links und rechts!
Bittroff kann man auch dazu zählen
Keine Ahnung, aber bei uns sind es ja nun mal weitaus mehr als einer von 1000. Bittencourt, Kleindienst, Schade, Beier, Broschinski, Spahic, Krahl… Mal so ganz schnell aus der Kalten.
299500. Goran schrieb am 06.09.2023 um 10:58 Uhr
Einer von 1000 ist doch aber wohl auch polemisch übertrieben. Diese Studie möchte ich gerne mal mit mathematischen Fakten belegt sehen. Was ist die Definition von einem erfolgreichen Profi?
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@Goran,gibt es denn keine Teilnehmerzahlen von unserem NLZ seit bestehen und wieviel davon das NLZ mit einem Profivertrag verlassen haben?
und letzteres - mit nem Abi in der Tasche das NLZ zu verlassen, während des Studiums zu kicken und paar Euros für die Miete oder das Auto zu verdienen, dass packt vermutlich jeder, der mal im A-Junioren-Bereich in der Bundesliga gespielt hat. Und dann hat man einen Output von 90% erfolgreicher Menschen aus den Zentren.
299500. Goran schrieb am 06.09.2023 um 10:58 Uhr
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das meinte ich ja. Vielleicht Bundesliga- oder Nationalspieler. Keine Ahnung, wo die die Messlatte anlegen.
Klar, es gibt in Deutschland ca. 55 Leistungszentren - wenn die alle eine U19 mit 20er Kader haben, sind das allein schon über 1000 Kicker. Und da ist richtig - da gibt es vielleicht einen, der Nationalspieler wird.
Die NLZ sind vielleicht mal dafür gegründet worden, den deutschen Fußball besser zu machen, aber ich sehe den Zweck ehrlich gesagt nicht nur darin, dass da zukünftige Millionäre gezüchtet werden sondern wie ich gestern schon schrieb, die Jungs nen ordentlichen Schulabschluss machen.
Wenn wir jetzt definieren würden, dass z.B. Borgmann ein erfolgreicher Fußballprofi ist, dann sind wir vermutlich eher bei 100 von 1000 Spielern, die den Sprung schaffen. Und ansonsten wie schon @Paul sagte - 1000 Euro oder mehr in der Verbandsliga sind auch möglich. Nicht jeder wird seinen Lebensunterhalt mit Fußball bestreiten und für die Zeit nach der Karriere so vorsorgen können, dass man Dauerurlauber wird - aber ein nettes Zubrot haben wohl die meisten.
"Was ist die Definition von einem erfolgreichen Profi?"
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Dušan Vasiljević
Einer von 1000 ist doch aber wohl auch polemisch übertrieben. Diese Studie möchte ich gerne mal mit mathematischen Fakten belegt sehen. Was ist die Definition von einem erfolgreichen Profi?
299481. Gegengerade schrieb am 05.09.2023 um 15:24 Uhr
Ich finde es in sofern interessant, weil ich dieses Ergebnis (1:1000) so nicht erwartet habe. Und daher finde ich eine Kosten/Nutzungsfrage ganz interessant. So ein NLZ kostet ja auch ne Menge Kohle, auch wenn man eventuell Förderungen bekommt. Aber der Output ist ja dann ehrlich gesagt minimal. Das heißt nicht das ich für eine Abschaffung bin.
Jetzt Basketball Viertelfinale gegen Lettland für alle kostenfrei bei MagentaSport!!!
Bei mir die Rasenplätze in Zehdenick, Ahrensfelde, Klosterfelde und Fortuna Babelsberg. ^^
Seelow und Einheit Bernau am Wasserturm.
Mir fehlen aktuell noch 4 Sportstätten (Hauptplätze) in der Brandenburgliga... ;-)
Ich kenn jemand persönlich, der hst beim Abstiegskandidaten 1500 bekommen.
Was fehlt dir denn in der Brandenburgliga aka Verbandsliga, denn noch so an Grounds @Paul?
Möglicherweise hast du aber auch einfach mal keine Ahnung...
Laut einer "Studie" soll die Brandenburgliga die bestbezahlte Verbandsliga Deutschlands sein.
Es sei denn Frau Domke hat die in Auftrag gegeben ^^
https://www.moz.de/nachrichten/sport/geld-brandenburg-fussball-oberliga-verbandslige-deutschland-in-der-brandenburgliga-wird-mehr-verdient-62231355.html#:~:text=Den%20Daten%20zufolge%20verdienen%20Spieler,pro%20Spieler%20im%20Monat%20flie%C3%9Fen.
Der RE2...Brandenburg erfahren...jetzt rbb
Spreewälder Gurken, Pellkartoffeln, Quark… Und ein bisschen Leinöl, ja das macht uns stark.
Brauchst Dich doch nicht entschuldigen. Quark. :-)
Hatte ich übersehen...sorry!
Das ist doch auch in der FCE-News verlinkt.
https://www.dfb.de/news/detail/35200-euro-geldstrafe-fuer-energie-cottbus-254427/
Hier steht wofür es die Strafe im Detail gab.
299478. unwissender schrieb am 05.09.2023 um 14:32 Uhr
das hab ich schon vor Jahren gesagt - finde ich aber nicht schlimm. Zum einen machen die alle ne ordentliche Schule - die meisten eine Abitur. Zum anderen können die alle bis runter in die 5. oder gar 7. Liga kicken und sich zumindest die Miete, die Rate fürs Auto oder den Sommerurlaub mit Freundin verdienen. Wenn man NLZ danach betrachtet, was an Output für die Bundesliga kommt, stimmt das natürlich. Die Zentren (bzw. Trainer, Sportlichen Leiter usw.) haben nur einfach die Pflicht, die Leute darauf hinzuweisen, wo es bei 99% der Kicker endet - in einem Studium, einem Job und dem Fußball als Freizeitbeschäftigung, vielleicht in der Verbandsliga für 200 bis 500 Euro im Monat.
Neu Termine laut fußball.de: in Eilenburg zum Freitagabend und gegen Jena am Samstag (16 Uhr).
Tolle Pyro beim LKKL .
Jaja es gibt gute und böse !
Der unverhältnismäßige Strafenkatalog und der der bestraft wird ,das ist das Problem!
Interessanter Artikel der die Systemfrage in NLZ stellt.
https://www.der-betze-brennt.de/artikel/3633-interview-nur-einer-von-tausend-wird-profi.php
Da der dfb mondpreise für Strafen hat, wird das nicht passieren, weil vor keinem Gericht haltbar. Ein becherwurf im zivilen Leben kostet auch eine Strafe - aber nicht 10.000 €. Das sieht dann auch der Richter so.
Die Getränkebecher kann der DFB getrost von der Strafe abziehen, und sich den Pfand an der Getränkebude auszahlen lassen.
Solange die Vereine die Strafen anstandslos zahlen und nicht den Arschgeigen in Rechnung stellen, wird sich nicht ändern.
Lok hat jetzt mal ein bisschen Ernst gemacht.
Was ist „damals“? Meine Ansicht zu Pyro hat sich gerade in den letzten Jahren verändert. Ich war komplett dagegen. Aber wenn ich den Umgang heutzutage meist sehe (inklusive der Pyro selbst), dann ist es eben fast sicher.