173054. Gegengerade schrieb am 29.05.2017 um 16:03 Uhr
1. Fetter Konter der LR bei Facebook:
Lieber Jörg Scherbe, liebe Lausitzer Legenden - Traditionsmannschaft,
einige Ihrer Behauptungen auf Ihrem Facebook-Kanal können und wollen wir so nicht unkommentiert stehen lassen, weil sie nicht der Faktenlage entsprechen.
Eduard Geyer hat sich am Samstag explizit zu der Veranstaltung im Stadion der Freundschaft geäußert. Er sprach von "hier" und hat - auf Nachfrage der RUNDSCHAU - noch einmal ausführlich seine Eindrücke zum Ablauf der Samstag-Veranstaltung geschildert. Bei der Veranstaltung am Freitag war Eduard Geyer im Übrigen gar nicht anwesend.
Noch ein Wort zum Freitag: Nach unserer Kenntnis gab es für keinen Offiziellen des FC Energie eine offizielle Einladung seitens der Lausitzer Legenden. Dass soll aber nicht unser Thema sein, diese Veranstaltung hatte ja offenbar ohnehin einen privaten Charakter. So wurde es zumindest kommuniziert. Trotzdem hätten wir natürlich gern darüber berichtet. Wir respektieren aber, dass unser Reporter Sven Hering an der Tür abgewiesen wurde und somit keine Berichterstattung möglich war.
Ihre Kritik an der Vorberichterstattung weisen wir zurück. Wir haben in unseren Augen angemessen vorab darüber berichtet. Als Beispiele seien folgende Texte genannt, in denen wir uns mit den Lausitzer Legenden und dem Jubiläums-Event beschäftigt haben: „Lausitzer Legenden erinnern an glorreiche FCE-Zeiten“, „Gibt es ein Wiedersehen mit Petersen und Bittencourt?“, „Ede Geyer rät: Energie muss zweigleisig planen“, „Drei erfolgreiche FCE-Teams – ein Event“, „FCE und Lausitzer Legenden mit neuer Energie“. Aber auch das nur am Rande, wir sehen uns da nicht in der Rechtfertigungspflicht. Schließlich sind wir als Tageszeitung nicht dafür verantwortlich, privatwirtschaftliche Veranstaltungen zu bewerben.
Im Übrigen gratulieren wir Ihnen zu einer gelungenen Veranstaltung vor einer schönen Kulisse. Wenn Sie mit der Zuschauerzahl nicht zufrieden sind, empfehlen wir, die eigene Erwartungshaltung zu hinterfragen.
Leider müssen wir auch noch ein grobes Foulspiel monieren! Die Vorwürfe, dass wir nicht zu erreichen gewesen seien, sind schlichtweg falsch. Eine Rückrufbitte ist bei uns nicht angekommen. Allerdings sind Ihnen unsere Telefonnummern und E-Mail-Adressen bekannt. Zudem haben Sie jetzt ja auch den Weg über Facebook zu uns gefunden. Dass ein Reporter unserer Sportredaktion Ihnen bei der Pressekonferenz vor dem Event direkt gegenübersaß und jederzeit ansprechbar war, dürfte Ihnen ebenfalls nicht entgangen sein.
Und zu guter Letzt noch Ihre Behauptung: „Vorher nichts machen und hinterher Stunk verbreiten.“ Mit dem Blick auf die Montag-Ausgabe der RUNDSCHAU, in der wir die wie schon erwähnt gelungene Veranstaltung auf der kompletten ersten Seite des Sportpaketes aufarbeiten, deckt sich auch hier Ihre Wahrnehmung nicht mit der Faktenlage. Dass wir die öffentlichen Anschuldigungen von Eduard Geyer, einer Institution in der Fußball-Lausitz, nicht verschweigen können, sehen wir als journalistische Selbstverständlichkeit an.
Insofern: Diese Behauptung empfinden wir als schlechten Stil – und nehmen es trotzdem sportlich. Entscheidend ist doch im Sport, dass man immer wieder zum Fair Play zurückfindet. Egal, ob vor 80.000 oder eben vor 1700 Zuschauern.
Mit sportlichen Grüßen, Frank Noack und Jan Lehmann von der RUNDSCHAU-Sportredaktion.
Lieber Jörg Scherbe, liebe Lausitzer Legenden - Traditionsmannschaft,
einige Ihrer Behauptungen auf Ihrem Facebook-Kanal können und wollen wir so nicht unkommentiert stehen lassen, weil sie nicht der Faktenlage entsprechen.
Eduard Geyer hat sich am Samstag explizit zu der Veranstaltung im Stadion der Freundschaft geäußert. Er sprach von "hier" und hat - auf Nachfrage der RUNDSCHAU - noch einmal ausführlich seine Eindrücke zum Ablauf der Samstag-Veranstaltung geschildert. Bei der Veranstaltung am Freitag war Eduard Geyer im Übrigen gar nicht anwesend.
Noch ein Wort zum Freitag: Nach unserer Kenntnis gab es für keinen Offiziellen des FC Energie eine offizielle Einladung seitens der Lausitzer Legenden. Dass soll aber nicht unser Thema sein, diese Veranstaltung hatte ja offenbar ohnehin einen privaten Charakter. So wurde es zumindest kommuniziert. Trotzdem hätten wir natürlich gern darüber berichtet. Wir respektieren aber, dass unser Reporter Sven Hering an der Tür abgewiesen wurde und somit keine Berichterstattung möglich war.
Ihre Kritik an der Vorberichterstattung weisen wir zurück. Wir haben in unseren Augen angemessen vorab darüber berichtet. Als Beispiele seien folgende Texte genannt, in denen wir uns mit den Lausitzer Legenden und dem Jubiläums-Event beschäftigt haben: „Lausitzer Legenden erinnern an glorreiche FCE-Zeiten“, „Gibt es ein Wiedersehen mit Petersen und Bittencourt?“, „Ede Geyer rät: Energie muss zweigleisig planen“, „Drei erfolgreiche FCE-Teams – ein Event“, „FCE und Lausitzer Legenden mit neuer Energie“. Aber auch das nur am Rande, wir sehen uns da nicht in der Rechtfertigungspflicht. Schließlich sind wir als Tageszeitung nicht dafür verantwortlich, privatwirtschaftliche Veranstaltungen zu bewerben.
Im Übrigen gratulieren wir Ihnen zu einer gelungenen Veranstaltung vor einer schönen Kulisse. Wenn Sie mit der Zuschauerzahl nicht zufrieden sind, empfehlen wir, die eigene Erwartungshaltung zu hinterfragen.
Leider müssen wir auch noch ein grobes Foulspiel monieren! Die Vorwürfe, dass wir nicht zu erreichen gewesen seien, sind schlichtweg falsch. Eine Rückrufbitte ist bei uns nicht angekommen. Allerdings sind Ihnen unsere Telefonnummern und E-Mail-Adressen bekannt. Zudem haben Sie jetzt ja auch den Weg über Facebook zu uns gefunden. Dass ein Reporter unserer Sportredaktion Ihnen bei der Pressekonferenz vor dem Event direkt gegenübersaß und jederzeit ansprechbar war, dürfte Ihnen ebenfalls nicht entgangen sein.
Und zu guter Letzt noch Ihre Behauptung: „Vorher nichts machen und hinterher Stunk verbreiten.“ Mit dem Blick auf die Montag-Ausgabe der RUNDSCHAU, in der wir die wie schon erwähnt gelungene Veranstaltung auf der kompletten ersten Seite des Sportpaketes aufarbeiten, deckt sich auch hier Ihre Wahrnehmung nicht mit der Faktenlage. Dass wir die öffentlichen Anschuldigungen von Eduard Geyer, einer Institution in der Fußball-Lausitz, nicht verschweigen können, sehen wir als journalistische Selbstverständlichkeit an.
Insofern: Diese Behauptung empfinden wir als schlechten Stil – und nehmen es trotzdem sportlich. Entscheidend ist doch im Sport, dass man immer wieder zum Fair Play zurückfindet. Egal, ob vor 80.000 oder eben vor 1700 Zuschauern.
Mit sportlichen Grüßen, Frank Noack und Jan Lehmann von der RUNDSCHAU-Sportredaktion.