25918. Scharfe schrieb am 08.08.2013 um 18:04 Uhr
In eigener Sache:
Liebe Energie-Fans,
aus gegebenem Anlass bitte ich im Namen des FC Energie Cottbus darum: Lasst Euch nicht aufhetzen gegen den Verein auf der Basis von Halb- und Unwahrheiten, von Leuten die beleidigt sind und/oder einen persönlichen Rachefeldzug führen, sich zum „Märtyrer“ aufschwingen und die Botschaft verbreiten Fan = gut, Verein = böse. Konkret geht es seit gestern um die Homepage nurenergie.de, das dort abgebildete Statement des Betreibers und schlussendlich eine daraus resultierende Petition, die im Internet kursiert.
Der Text des Homepage-Betreibers stachelt Nutzer dieser Seite, inzwischen aber auch völlig Unbeteiligte und Außenstehende auf anderen Plattformen an und suggeriert, der FC Energie Cottbus sabotiere willkürlich ehrenamtliche Fan-Arbeit. Dieses Statement strotzt nur so von wissentlichen Lügen. Deshalb sehen wir uns gezwungen klarzustellen …
- Mit dem Betreiber der Homepage nurenergie.de wurde im Vorfeld des ersten Saison-Heimspiels mehrfach gesprochen. Dabei räumte er ein, mit der Gruppierung Inferno zu sympathisieren.
- Der Betreiber besagter Homepage fährt einen Pkw, dessen Kennzeichen auf „IC 999“ endet.
- Der Twitter-Account Nur_Energie wurde bereits vom damaligen Pressesprecher Ronny Gersch eingerichtet, der älteste gespeicherte Tweed datiert vom 18. Juli 2009. Insofern ist diese Bezeichnung keineswegs von der erst drei Jahre alten Homepage nurenergie.de „ohne Rücksprache“ abgekupfert, höchstens umgekehrt.
Um es deutlich zu sagen: Der FC Energie Cottbus ist nicht so inkonsequent, Inferno mit einem Erscheinungsverbot zu belegen, gleichzeitig aber einem Mitglied dieser Gruppierung Privilegien in Form einer Arbeitskarte für den Innenraum mit allen dazugehörigen Vorzügen auszustellen. Bereits in den vergangenen Jahren stand die Saison-Akkreditierung angesichts der strengen Richtlinien ohne notwendigen Presseausweis oder sonstige Legitimierung auf wackligen Füßen, bei Auswärtsspielen wäre die Foto-Arbeit ohne die Empfehlung des FC Energie Cottbus nahezu unmöglich gewesen. Wir haben diese Art von „Öffentlichkeitsarbeit“ auf Bitte des Fanbeauftragten dennoch aktiv unterstützt, so lange der Verein dies vertreten konnte und das entsprechende Vertrauen nicht mit Füßen getreten wurde.
Nun stellt sich die Frage: Für wie dumm hält man unseren Verein eigentlich? „… dass ich (angeblich) zum Umfeld genannter Gruppierung gehören SOLL …“ Auto-Kennzeichen Zufall? Bestätigung am Telefon irrtümlich?
Im Text zur Unterschriftensammlung für die Erteilung einer Foto- und Filmerlaubnis ist zudem zu lesen: „Dafür ist eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen Fans und Verein sowie sonstigen Beteiligten unabdingbar. Nur so kommen wir gemeinsam voran und können konstruktiv zusammenarbeiten.“ Offen und ehrlich – gern. Vor allem aber bitte ohne uns zu „verarschen“, Unwahrheiten zu verbreiten, den Verein zu verunglimpfen und an den Pranger zu stellen in der Hoffnung, möglichst viele springen auf diesen „frisierten“ Zug auf. Jemand, dem es tatsächlich wie allzu oft beteuert um den Verein geht, kann kein Interesse daran haben, dass sich Fans von ihm abwenden. Genau das scheint jedoch das Bestreben zu sein mit derartigen Behauptungen und Petitionen.
Es wird wider besseren Wissens ein Bild gezeichnet vom Umgang des Vereins mit seinen Fans, das schlichtweg nicht stimmt. Die Webseite nurenergie.de hat der Betreiber aus eigenem Antrieb geschlossen, der FC Energie Cottbus hat mit dieser Maßnahme nicht das Geringste zu tun. Es steht dem Betreiber frei, weiterhin Bilder dort zu veröffentlichen von Spielen, Auswärtsreisen, aus dem Fanblock – nur nicht mehr aus dem Innenraum.
Apropos offen und ehrlich: Der FC Energie befindet sich im ständigen Dialog mit Fans und einzelnen Gruppen. Er empfängt jeden, der Konstruktives beitragen möchte oder sich ungerecht behandelt fühlt. Auf die Resonanz bei Auswärtsspielen ist der Verein stolz, die Anzahl der Mitreisenden und die entsprechende Stimmung im Gästeblock sind oft fantastisch. Getrübt wird dieser Umstand jedoch von einer Handvoll Vermummter wie in Magdeburg, die mit Pyrotechnik und Böllern für die nächste drastische Strafe sorgen und in Kauf nehmen, dass wir als Wiederholungstäter vor leeren Rängen spielen müssen. Das kann nicht im Sinne der übergroßen Mehrzahl der Energie-Fans sein. Wenn dann noch zu hören ist, dass eine kleine Gruppe unverhohlen darüber diskutiert, einen Spielabbruch bei der Pokalbegegnung in Magdeburg zu provozieren um Stärke und Unbeugsamkeit zu zeigen, dann stellt sich für uns die Frage: Haben diese „Anhänger“ etwas übrig für den FC Energie Cottbus, seine Mannschaft und die sportlichen Ziele des Vereins?
Lars Töffling, Pressesprecher
Liebe Energie-Fans,
aus gegebenem Anlass bitte ich im Namen des FC Energie Cottbus darum: Lasst Euch nicht aufhetzen gegen den Verein auf der Basis von Halb- und Unwahrheiten, von Leuten die beleidigt sind und/oder einen persönlichen Rachefeldzug führen, sich zum „Märtyrer“ aufschwingen und die Botschaft verbreiten Fan = gut, Verein = böse. Konkret geht es seit gestern um die Homepage nurenergie.de, das dort abgebildete Statement des Betreibers und schlussendlich eine daraus resultierende Petition, die im Internet kursiert.
Der Text des Homepage-Betreibers stachelt Nutzer dieser Seite, inzwischen aber auch völlig Unbeteiligte und Außenstehende auf anderen Plattformen an und suggeriert, der FC Energie Cottbus sabotiere willkürlich ehrenamtliche Fan-Arbeit. Dieses Statement strotzt nur so von wissentlichen Lügen. Deshalb sehen wir uns gezwungen klarzustellen …
- Mit dem Betreiber der Homepage nurenergie.de wurde im Vorfeld des ersten Saison-Heimspiels mehrfach gesprochen. Dabei räumte er ein, mit der Gruppierung Inferno zu sympathisieren.
- Der Betreiber besagter Homepage fährt einen Pkw, dessen Kennzeichen auf „IC 999“ endet.
- Der Twitter-Account Nur_Energie wurde bereits vom damaligen Pressesprecher Ronny Gersch eingerichtet, der älteste gespeicherte Tweed datiert vom 18. Juli 2009. Insofern ist diese Bezeichnung keineswegs von der erst drei Jahre alten Homepage nurenergie.de „ohne Rücksprache“ abgekupfert, höchstens umgekehrt.
Um es deutlich zu sagen: Der FC Energie Cottbus ist nicht so inkonsequent, Inferno mit einem Erscheinungsverbot zu belegen, gleichzeitig aber einem Mitglied dieser Gruppierung Privilegien in Form einer Arbeitskarte für den Innenraum mit allen dazugehörigen Vorzügen auszustellen. Bereits in den vergangenen Jahren stand die Saison-Akkreditierung angesichts der strengen Richtlinien ohne notwendigen Presseausweis oder sonstige Legitimierung auf wackligen Füßen, bei Auswärtsspielen wäre die Foto-Arbeit ohne die Empfehlung des FC Energie Cottbus nahezu unmöglich gewesen. Wir haben diese Art von „Öffentlichkeitsarbeit“ auf Bitte des Fanbeauftragten dennoch aktiv unterstützt, so lange der Verein dies vertreten konnte und das entsprechende Vertrauen nicht mit Füßen getreten wurde.
Nun stellt sich die Frage: Für wie dumm hält man unseren Verein eigentlich? „… dass ich (angeblich) zum Umfeld genannter Gruppierung gehören SOLL …“ Auto-Kennzeichen Zufall? Bestätigung am Telefon irrtümlich?
Im Text zur Unterschriftensammlung für die Erteilung einer Foto- und Filmerlaubnis ist zudem zu lesen: „Dafür ist eine offene und ehrliche Kommunikation zwischen Fans und Verein sowie sonstigen Beteiligten unabdingbar. Nur so kommen wir gemeinsam voran und können konstruktiv zusammenarbeiten.“ Offen und ehrlich – gern. Vor allem aber bitte ohne uns zu „verarschen“, Unwahrheiten zu verbreiten, den Verein zu verunglimpfen und an den Pranger zu stellen in der Hoffnung, möglichst viele springen auf diesen „frisierten“ Zug auf. Jemand, dem es tatsächlich wie allzu oft beteuert um den Verein geht, kann kein Interesse daran haben, dass sich Fans von ihm abwenden. Genau das scheint jedoch das Bestreben zu sein mit derartigen Behauptungen und Petitionen.
Es wird wider besseren Wissens ein Bild gezeichnet vom Umgang des Vereins mit seinen Fans, das schlichtweg nicht stimmt. Die Webseite nurenergie.de hat der Betreiber aus eigenem Antrieb geschlossen, der FC Energie Cottbus hat mit dieser Maßnahme nicht das Geringste zu tun. Es steht dem Betreiber frei, weiterhin Bilder dort zu veröffentlichen von Spielen, Auswärtsreisen, aus dem Fanblock – nur nicht mehr aus dem Innenraum.
Apropos offen und ehrlich: Der FC Energie befindet sich im ständigen Dialog mit Fans und einzelnen Gruppen. Er empfängt jeden, der Konstruktives beitragen möchte oder sich ungerecht behandelt fühlt. Auf die Resonanz bei Auswärtsspielen ist der Verein stolz, die Anzahl der Mitreisenden und die entsprechende Stimmung im Gästeblock sind oft fantastisch. Getrübt wird dieser Umstand jedoch von einer Handvoll Vermummter wie in Magdeburg, die mit Pyrotechnik und Böllern für die nächste drastische Strafe sorgen und in Kauf nehmen, dass wir als Wiederholungstäter vor leeren Rängen spielen müssen. Das kann nicht im Sinne der übergroßen Mehrzahl der Energie-Fans sein. Wenn dann noch zu hören ist, dass eine kleine Gruppe unverhohlen darüber diskutiert, einen Spielabbruch bei der Pokalbegegnung in Magdeburg zu provozieren um Stärke und Unbeugsamkeit zu zeigen, dann stellt sich für uns die Frage: Haben diese „Anhänger“ etwas übrig für den FC Energie Cottbus, seine Mannschaft und die sportlichen Ziele des Vereins?
Lars Töffling, Pressesprecher