208351. hintermtor1 schrieb am 23.07.2018 um 15:12 Uhr
Servus alle miteinander. Natürlich darf auch meine Meinung zum Thema Özil hier nich fehlen :P Wo wir, bei den Auswüchsen die das Ganze annimmt, sehen wie sehr krass politisch so ein sportlicher Misserfolg einer Nationalmannschaft werden kann.
Und bei den ganzen Aussagen hier bin ich dicht bei GG und Jonas.
Fakt ist das Foto mit Erdogan und vor allem die Nicht-Reaktionen danach waren doof. Das er dafür medial und in der breiten Öffentlichkeit eins uff die Mütze bekommt, damit muss er leben und sollte, wenn schon nicht ihm, wenigstens seinem großen Beraterstab bewusst sein.
Trotzdem sollten wir nicht anfangen die Weltmeister im Heucheln zu werden, weil es unzählige Beispiele (diverse wurden hier bereits aufgezählt) gibt, wie Prominente aus Politik und Gesellschaft moralisch verkacken durch bestimmte öffentliche Handlungen. Das gehört leider hier mit dazu. Das man dann auch mit Kritik leben muss, glücklicherweise zumindest auch noch.
Bei Özil nahm es da aber tatsächlich obskure Züge an. Und da wurde jede Suffnasenantwort zur Causa Özil gerne in alle Welt posaunt auf diversen Kanälen. Und besonders laut das "von Störche" und allerlei anderes "Getier" das besonders gerne noch anheizten.
Da kam nirgendwo ein "Einspruch" selbst als es einfach auch schlichtweg rassistisch wurde und über dämlichsten Populismus gequatscht wurde. "Der singt die Nationalhymne nicht mit". "Der war noch nie 'n richtiger Deutscher..." Und weeß ich was für Nonsens.
An der Stelle hat keine Sau was gesagt. Kein Bierhoff, kein Löw, keiner aus der Mannschaft, erstrecht kein Grindel, der bei der ganzen Nummer hin und her laviert, wie ein angefahrener Hase.
Im Gegenteil, als es um das enttäuschende Ausscheiden ging, fiel doch auch von ihm als erstes der Name Özil.
Und ja sportlich war Özil zuletzt dünne. Auch bei Arsenal über die gesamte Saison. Ihn jetzt aber zur Ikone des Versagen zu erheben, ist auch einfach Quatsch. Er hat ohne Frage auch seinen Beitrag geleistet, dass die Nationalmannschaft viele Jahre sehr guten Fußball gezeigt hat. So zu tun, als hätte die Nationalelf seit 2014 nur mit 10 Mann gespielt und Özil hat man mit durchgeschleift. Ist da schlichtweg polemisch.
An dieser Stelle hat Uli Hoeneß mit seiner klassisch poltrigen aber auch profanen Aussage sicher auch wieder den falschen Leuten Futter gegeben, wenngleich Özil mit seinem Preis-Leistungsverhältnis der letzten 2 Jahre in der Tat sicher berechtigt keine Chance bei den Bayern gehabt hätte.
Am Ende aber ist die Sache sicher konsequent und für alle Beteiligten das Beste. Löw muss nicht einen seiner Lieblingsspieler aussortieren (was er gerade bei profilierten Spielern eh nich gut kann und was rein sportlich sicherlich auch ein Gedanke für die Zukunft war), diese mediale Özil-Wolke wird durch den Abgang nicht mehr permanent über der Mannschaft schweben. Und des Weiteren ist der Weg aber auch wieder frei für junge, hungrige Spieler, die sich jetzt auf dieser Position beweisen können.
Am Ende verweise ich auf das Interview mit Harald Stenger dem ehemaligen DFB-Medienkoordinator. Das ist ziemlich gut auf'n Punkt gebracht.
http://www.tagesschau.de/inland/dfb-grindel-stenger-101.html
Und bei den ganzen Aussagen hier bin ich dicht bei GG und Jonas.
Fakt ist das Foto mit Erdogan und vor allem die Nicht-Reaktionen danach waren doof. Das er dafür medial und in der breiten Öffentlichkeit eins uff die Mütze bekommt, damit muss er leben und sollte, wenn schon nicht ihm, wenigstens seinem großen Beraterstab bewusst sein.
Trotzdem sollten wir nicht anfangen die Weltmeister im Heucheln zu werden, weil es unzählige Beispiele (diverse wurden hier bereits aufgezählt) gibt, wie Prominente aus Politik und Gesellschaft moralisch verkacken durch bestimmte öffentliche Handlungen. Das gehört leider hier mit dazu. Das man dann auch mit Kritik leben muss, glücklicherweise zumindest auch noch.
Bei Özil nahm es da aber tatsächlich obskure Züge an. Und da wurde jede Suffnasenantwort zur Causa Özil gerne in alle Welt posaunt auf diversen Kanälen. Und besonders laut das "von Störche" und allerlei anderes "Getier" das besonders gerne noch anheizten.
Da kam nirgendwo ein "Einspruch" selbst als es einfach auch schlichtweg rassistisch wurde und über dämlichsten Populismus gequatscht wurde. "Der singt die Nationalhymne nicht mit". "Der war noch nie 'n richtiger Deutscher..." Und weeß ich was für Nonsens.
An der Stelle hat keine Sau was gesagt. Kein Bierhoff, kein Löw, keiner aus der Mannschaft, erstrecht kein Grindel, der bei der ganzen Nummer hin und her laviert, wie ein angefahrener Hase.
Im Gegenteil, als es um das enttäuschende Ausscheiden ging, fiel doch auch von ihm als erstes der Name Özil.
Und ja sportlich war Özil zuletzt dünne. Auch bei Arsenal über die gesamte Saison. Ihn jetzt aber zur Ikone des Versagen zu erheben, ist auch einfach Quatsch. Er hat ohne Frage auch seinen Beitrag geleistet, dass die Nationalmannschaft viele Jahre sehr guten Fußball gezeigt hat. So zu tun, als hätte die Nationalelf seit 2014 nur mit 10 Mann gespielt und Özil hat man mit durchgeschleift. Ist da schlichtweg polemisch.
An dieser Stelle hat Uli Hoeneß mit seiner klassisch poltrigen aber auch profanen Aussage sicher auch wieder den falschen Leuten Futter gegeben, wenngleich Özil mit seinem Preis-Leistungsverhältnis der letzten 2 Jahre in der Tat sicher berechtigt keine Chance bei den Bayern gehabt hätte.
Am Ende aber ist die Sache sicher konsequent und für alle Beteiligten das Beste. Löw muss nicht einen seiner Lieblingsspieler aussortieren (was er gerade bei profilierten Spielern eh nich gut kann und was rein sportlich sicherlich auch ein Gedanke für die Zukunft war), diese mediale Özil-Wolke wird durch den Abgang nicht mehr permanent über der Mannschaft schweben. Und des Weiteren ist der Weg aber auch wieder frei für junge, hungrige Spieler, die sich jetzt auf dieser Position beweisen können.
Am Ende verweise ich auf das Interview mit Harald Stenger dem ehemaligen DFB-Medienkoordinator. Das ist ziemlich gut auf'n Punkt gebracht.
http://www.tagesschau.de/inland/dfb-grindel-stenger-101.html